Was begünstigt die Bildung von Hämorrhoiden? Wie kann man vorbeugen?

Salatteller

Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren. Menschen mit Bindegewebsschwäche sind betroffen, aber auch das Stuhlverhalten, die Ernährung und der Lebensstil können Hämorrhoidalbeschwerden begünstigen. Wenn man die eigenen Risiken kennt, lässt sich einiges gegen ein drohendes Hämorrhoidalleiden unternehmen (siehe auch Ursachen für ein Hämorrhoidalleiden).

Ballastreiche Ernährung, ausreichende Mengen an Flüssigkeit, Bewegung und körperliche Aktivität verhindern Verstopfungen. Übergewicht, zu starkes Pressen beim Stuhlgang und Gewebsschwäche können zu einer Vergrößerung des Gefäßgeflechtes oberhalb der Schließmuskulatur und damit zu Hämorrhoidalbeschwerden führen. Stuhlentleerung ist kein Event, das mit Lektüre als lange Sitzung zelebriert werden sollte. Denn das kann Hämorrhoidenbeschwerden hervorbringen.

Aber auch die häufige Einnahme von Abführmitteln (Laxantienabusus), psychosomatische Aspekte und schweres Heben, z.B. berufsbedingt über viele Jahre, sowie Mehrlingsgeburten und mehrere Entbindungen bei Frauen gehören zu den Risikofaktoren. Laxantien verhelfen zu einem dünnen Stuhl, der keine aktive Entleerung benötigt. Denn dadurch verkümmert der untrainierte Schließmuskel und der Darm wird noch träger. Stressabbau, Beckenbodenübungen und natürliche Regulation des Stuhlganges sowie Einhalten des Normalgewichtes sind die besten Methoden zur Vorbeugung.

 

Letzte Aktualisierung: 27.11.2013